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Die nicht diskutierte Innentreppe

Die nicht diskutierte Innentreppe

Am 3. Dezember 2007 erfuhren wir in einem Gespräch mit dem Landesamt für Denkmalpflege München, dass eine Innentreppe im Fünffingerlesturm von der altaugsburggesellschaft frühzeitig verworfen und mit den Behörden nie zu Ende diskutiert worden war. Uns gegenüber schloss Dr. Weis vom Landesamt die Möglichkeit einer Innentreppe nicht aus.

Die von uns erarbeitete Variante, bei der der Turm für eine rein museale Nutzung der unteren drei Ebenen von innen erschlossen wird, sollte in einem vom Stadtrat beschlossenen Gespräch vorgestellt werden.

Aus der Einladung von OB Dr. Paul Wengert für ein fachliches Gespräch am 25. März 2008:

  • Der OB strebt [...] eine gütliche und verträgliche Lösung zwischen alt-augsburg-Gesellschaft und den Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen die Außentreppe an, mit der beide Seiten leben können. Deshalb sollen nochmals alternative Erschließungsmöglichkeiten des Turms geprüft und besprochen werden.

Die altaugsburggesellschaft hat dieses Fachgespräch verunmöglicht, indem sie die Teilnahme von Fachleuten abgelehnt hat. Aus der Rathauskorrespondenz vom 27.03.2008:

  • In der Diskussion um ein vermittelndes Gespräch [...] erklärt Stadtdirektor Dr. Heinz Münzenrieder:
    "Ein klärendes Gespräch beim Oberbürgermeister ist bisher in erster Linie daran gescheitert, dass die Vorsitzende der alt-augsburg-Gesellschaft auf einem Sechs-Augen-Gespräch bestanden hat, die Initiatorin des Bürgergehrens im Gegensatz dazu auf die Teilnehme eines Architekten bestanden hat".

Statt dessen düpierte die altaugsburggesellschaft am 26. März 2008 alle Beteiligten mit dem überraschenden Baubeginn der Außentreppe.


Unsere Variante: museale Nutzung mit Innentreppe

Innenraumperspektiven der beiden unteren Geschosse:

Schnitt, von der Straßenseite aus betrachtet:

transparente Ansicht von Südwesten (Straßenseite):